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<pre>Das Team von Julian Nagelsmann ist mit 52 Toren hinter dem FC Bayern München (72) und Borussia Dortmund (54) die drittstärkste Offensive der Liga.  <p> „Man hat gesehen, dass wir ein bisschen nervös sind. Auch die Reise hat sehr viel Kraft gekostet. Da tut der Sieg halt auch mal gut“, so Torhüter Lukas Hradecky nach dem Match.  <p>  Wem das zu riskant ist, für den könnte sich eine Over-Under-Wette anbieten. Schließlich sind in den vergangenen neun (!) Bundesliga-Duellen zwischen Augsburg und Bremen stets mehr als 2,5 Tore gefallen. <p> Vor dem 130. Aufeinandertreffen in einem Bewerbsspiel (47 Eintracht-Erfolge, 25 Unentschieden und 57 Niederlagen, Anm.) hofft man bei den Frankfurtern auf eine Trendwende, doch der VfB Stuttgart will ebenfalls unbedingt eine Negativserie beenden. <p>  Die Mannschaft ist für den Samstag besonders motiviert, denn einerseits steht mit der Partie in Ingolstadt ein Bayern-Derby an und andererseits gilt es, die 0:1-Scharte aus der ersten Saisonhälfte auszuwetzen. Außerdem ist der FCA seines Erfolgslaufs zum Trotz noch lange nicht in sicheren Tabellengefilden.  </pre>


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<pre>Es ist noch weitaus zu früh, um die Königsklasse nach dem jüngsten Rückschlag abzuschreiben. Die Gladbacher haben vor Beginn des 2Spieltags der Bundesliga drei Zähler Rückstand auf die punktegleichen Teams von Leverkusen und Schalke. Frankfurt ist drei Punkte entfernt.  <p> Unter dem Strich ist es aber freilich dennoch äußerst respektabel, wie sich die Frankfurter zuletzt zwei Mal in der Fremde präsentierten; dass das Team sogar gegen gleichfalls im Stimmungshoch befindliche Vereine zu überlegenen Auftritten in der Lage ist, kann nur zu der Schlussfolgerung führen, dass der nächste Erfolg nicht lange auf sich warten lassen dürfte.  <p>  Mit dem bei der Premiere eingefahrenen Punktgewinn in Wolfsburg war dem Trainer immerhin schon einmal ein ziemlich vielversprechender Anfang geglückt; mit dem Unentschieden wurde der in der Fremde abgestaubte Punktestand umgehend um 100 Prozent in die Höhe geschraubt. <p> Nach unserer Erfahrung muss man eigentlich schon an der Isar angesiedelt sein, um bei einem solchen Pensum auch noch den letzten Härtetest zu stemmen: Wir gehen deshalb davon aus, dass es der FCB abermals mit einem souveränen (Handicap-Wette!) Sieg gegen die Bullen krachen lässt. <p>  Da die Schalker dazwischen allerdings sieben Liga-Spiele in Folge ungeschlagen blieben, stehen sie nun zumindest im Niemandsland der Tabelle — auf Rang 11.  </pre> 


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<pre> Viel schlechter als unter Breitenreiter kann es mit Doll ohnehin kaum laufen. In 19 Spielen holte Hannover in dieser Saison gerade mal elf Punkte, was die zu diesem Zeitpunkt schwächste Bilanz der Vereinsgeschichte darstellt.  <p> Deshalb war auch Gladbach-Coach Dieter Hecking nicht restlos zufrieden: „Ich hätte mir angesichts der guten Chancen schon gewünscht, dass wir das 2:0 machen. Aber für den ersten Spieltag haben wir ein gutes Bundesligaspiel gesehen.“  <p>  Entsprechend groß ist die Zuversicht, dass nun auch das so kolossal in den Sand gesetzte Heimspiel gegen die Werkself nicht das dauerhafte Ende des diesjährigen Höhenflugs bedeuten muss. <p>  Aufrichtende Worte waren dieser Tage bloß aus dem fernen Norwegen zu vernehmen. Genauer gesagt von Ex-Spieler Jan-Aage Fjörtoft, der sich mit folgenden Tweet an die Eintracht wandte: <p>  Die zuvor in der Bundesliga zu beklagende Durststrecke hatte die Sachsen in der Rückrunden-Tabelle zu einem grauen Mittelklasse-Team degradiert — und angesichts der aufrückenden Verfolger wurde auch in der Gesamtabrechnung bereits um den Verbleib im obersten Tabellendrittel gebangt.  </pre>


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<pre> Gegen den SC Freiburg könnte es angesichts der am Mittwoch darauf beginnenden Champions League zu Umstellungen kommen, denn der BVB muss auswärts in London bei Tottenham Hotspur ran. In Anbetracht der klaren Favoritenstellung im Breisgau könnte Bosz den einen oder anderen Spieler schonen.  <p> Punkteteilungen haben zwischen Frankfurt und Leverkusen generell Seltenheitswert — seit der Saison 1998/1999 haben die beiden Teams nur ein Mal unentschieden gespielt! Dieses einmalige Erlebnis gab es im Dezember 2014 als sie sich in der BayArena mit einem 1:1 trennten.   <p> Der Eindruck, dass Freiburg selbst in seiner besten Phase nicht die ganze Sahne abzuschöpfen wusste, hatte sich dann auch beim unmittelbar folgenden Jahresabschluss bestätigt: Mit einer unglücklichen Schlappe in Bremen wurde der Einzug in das Viertelfinale des DFB-Pokals verpasst. <p>  Die Wettfreunde gehen davon aus, dass die Augsburger den Schwung aus dem Wolfsburg-Sieg mitnehmen können . Sollte Bremen wiederum die Leistungen aus den Partien gegen Dortmund und Bayern bringen, dann sollte ein Punktgewinn machbar sein.  <p> „Es gibt keine Ausreden. Wir waren einfach nicht stark genug und die Niederlage war somit eine berechtigte Ohrfeige“, flüchte sich der Freiburg-Trainer wie gewohnt nicht in Ausflüchte. Allerdings sollte diese Pleite bis zum Auftakt gegen Eintracht Frankfurt abgehakt sein.  </pre>


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<pre> Werden die ohnehin unwägbaren Faktoren Glück und Pech einmal ausgeklammert, ist den Frankfurtern durchaus ein abschließendes Erfolgserlebnis zuzutrauen sein — und das damit verbundene Überwintern im obersten Tabellendrittel hat sich das Team in der Hinrunde auch redlich verdient.  <p> Obwohl die echten Dinos der Bundesliga im hohen Norden zu Hause sind, machten am vergangenen Wochenende die Bayern als erster deutscher Klub die 1000 voll: Nun dürfte es wohl gerade einmal bis zum Freitagabend dauern, bis dem souveränen Tabellenführer dann auch der 100Sieg gelingt.  <p>  Folgerichtig dürfte das Gastspiel in Frankfurt nun eine vereinseigene „Stunde null“ markieren. Bereits unmittelbar nach dem Debakel gegen Augsburg begann sich abzuzeichnen, dass Alexander Nouri als Cheftrainer nicht mehr länger tragbar ist. Auf das Freitagsspiel bereitet die Grün-Weißen Werders U23-Coach Florian Kohlfeldt vor. <p>  Dass aber etwa die Differenz auf den SC Freiburg lediglich drei Punkte beträgt, spendet ob der aktuellen Entwicklung kaum noch Trost: Der Verlauf der Leistungskurve lässt nicht vermuten, in absehbarer Zeit zur benötigten Aufholjagd in der Lage zu sein.  <p> Das deutlich ehrbarere Abschneiden gegen die Bayern hat den Mainzern somit das wohlige Gefühl vermittelt, dass sich zumindest die Heimstärke auch in Zeiten der Krise noch immer als halbwegs verlässlich erweist.  </pre>


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